Gemeinsam mit Richard Frick, einem Schweizer Kollegen, moderieren und betreuen Tanja und ich, die Informations- und Diskussionsgruppe »Schriftenlehre«. Dahinter steckt die Überlegung der Aus- und Weiterbildungsplattform mediencommunity 2.0 einen Raum für die Diskussion über Schriftklassifikationssysteme, Schriftgeschichte etc. und ihre Vermittlung im Rahmen von Ausbildung und Studium zu schaffen.
Die Gruppe ist als erweiterbares Wiki angelegt, wir freuen uns über eine rege Beteiligung und einen Austausch vor allem unter Ausbildern, Dozenten und Professoren. Aber auch alle anderen an Typografie Interessierten Kollegen sind herzlich eingeladen beim Ausbau des Wikis mitzuhelfen und zu diskutieren.
Kommentar schreiben 8. Februar 2010
Peter Reichard

Die »CA Normal™« von Stefan Claudius, Präsident von Cape Arcona, ist eine Hommage an die frühen europäischen und US-amerikanischen Groteskschriften. Insgesamt 15 Schriftschnitte in fünf Gewichten und drei Lagen (u.a. einer nach links geneigten Kursiven) sowie Kapitälchen, Ligaturen und Versal- sowie Mediävalzifferngibt es in der »Normal«.
Kommentar schreiben 2. Februar 2010
Peter Reichard

Der erste Dienstag im Monat ist mittlerweile immer sehr früh, so ist der Februar-Stammtisch bereits am 2. des Monats.
Auch diesmal wird es wieder einen kleinen Design- und Typografiebuch-Flohmarkt/Tauschbörse geben.
Beginn um 20 Uhr in der Weinstube, Taunusstraße 19 in Offenbach
Kommentar schreiben 29. Januar 2010
Peter Reichard
Vortrag von Mariko Takagi am 3. Februar im Zollverein, Gelsenkirchener Straße 181, 45309, Essen, Deutschland:
»Japan hat ihn (Roland Barthes) in die Situation der Schrift versetzt.«* Barthes gab seiner Publikation (1970), aber auch Japan den Titel: »Das Reich der Zeichen«. Ist es Barthes Schwärmerei für eine exotische Kultur? Inwiefern trifft diese Bezeichnung auf das heutige hoch technologisierte Land zu?
In keiner andere Kultur dieser Welt werden vier Schriftsysteme in der Darstellung einer Sprache verwendet. Der japanische Gestalter kann aus einem großen Schrift-Fundus schöpfen. Diese Vielfalt spiegelt sich in den phantasievollen und vielseitigen typografischen Ausdrucksmöglichkeiten wieder.
*) Barthes, Roland: Das Reich der Zeichen. Edition Suhrkamp, Frankfurt am Main, 1981
Mariko Takagi, Düsseldorf; Diplom-Designerin; Grafik-Designerin, Autorin, Gestalterin freier Buchprojekte, Dozentin für Typografie und Bildgestaltung, Vorträge
1 Kommentar 29. Januar 2010
Peter Reichard

Es ist wieder soweit: Die Studierenden des Studiengangs Design der Georg-Simon-Ohm-Hochschule Nürnberg stellen ihre Diplomarbeiten der Öffentlichkeit vor. Die Kommunikations- und Mediendesigner zeigen, was sie im Studium an der Fakultät Design gelernt haben. Beginn der Ausstellung ist am Freitag, 5. Februar 2010, um 19.00 Uhr im Foyer der Fakultät Design in der Wassertorstraße 10.
Weitere Öffnungszeiten:
Samstag, 06. Februar 2010, von 10 bis 16 Uhr
Montag, 08. Februar 2010, von 9 bis 18 Uhr
Dienstag, 09. Februar 2010, von 9 bis 18 Uhr
Mittwoch, 10. Februar 2010, von 9 bis 18 Uhr
Kommentar schreiben 26. Januar 2010
Peter Reichard
3 Kommentare 25. Januar 2010
Tanja Huckenbeck

Im Buch »Am Anfang war die Litfaßsäule« wird die Firmenwerbung in Deutschland von ca. Mitte des 19. Jahrhunderts bis in die Mitte der 1950er Jahre ausführlich und mit vielen Abbildungen dargestellt. Diese Zeitspanne wird in historisch bedeutsame Abschnitte eingeteilt: bis 1900, bis 1918, bis 1933, bis 1945 und nach 1945.
So erfährt man in der Einleitung, warum der Begriff »Werbung« die »Reklame« verdrängte und im ersten Teil, wie im Zuge der Industrialisierung die Anfänge der Firmenwerbung aussahen – die Kinderschuhe sozusagen.
Im Laufe der Zeit wurde die Ausführung professioneller, und in nicht wenigen Fällen bezog sich Firmenwerbung auch auf aktuelle politische Themen, wie die Anzeige von Asbach »Asbach-Cognac in das Trinkwasser! Das gesunde Erfrischungs-Getränk unserer Krieger!« aus dem Jahr 1915.
Methoden der Werbung wie farbige Plakate, Postkarten und Sammelbildchen wurden gleichzeitig auch für politische bzw. Propagandazwecke eingesetzt. Ergänzt wir der historische Streifzug durch verschiedene Exkurse, in denen (damals) neue und zumindest kurzzeitig äußerst erfolgreiche Werbemethoden, -produkte und -figuren wie die Litfasssäule, Emailschilder, Feldpostkarten, Trickfilme oder »Lurchi« ausführlich vorgestellt wurden.
Für alle, die sich einen historischen Hintergrund über Werbung, aber auch Farb- und Formsprache verschaffen wollen, ist dieses Buch hervorragend geeignet.
Verlag Primus Verlag 2006
ISBN 978-3896782847
Seiten 144 Seiten
Preis 19,90 Euro
3 Kommentare 25. Januar 2010
Tanja Huckenbeck

Im letzten Jahr bekam ich diese kleine Hommage an den Gedankenstrich von Irmgard Sonnen zugeschickt.
Das Buch kann zudem als Kalender genutzt werden. 80 Seiten japanische Bindung, Hardcover mit Schutzumschlag
und Lesefaden, zahlreiche ganzseitige Abbildungen im Format 16,0 x 23,0 cm
Kann man auf einem Gedankenstrich balancieren?- dieser Frage geht die Designerin mit ihrem neusten Buch nach, »das gewissermaßen zwischen Schweigen und Reden steht.
Wer schweigt bewegt sich im Spannungsfeld zwischen Reden und Schweigen.
Schweigen ist eine Strategie, wie man trotzdem erhört werden möchte, und verkörpert
einen Raum der Resonanz, in dem andere bemerken können, dass der Schweigende
schweigt, weil er schweigt. Was schweigt könnte viel reden.

Irmgard Sonnen stellt lesenswerte Analogien her, über das Unsagbare, die Lücke der
Erinnerung, die Leerstelle, den Zwischenraum.
Mit Texten von Heinrich Heine, Keinrich von Kleist, Christian Morgenstern,
Friedrich Nietzsche, Johann Wolfgang von Goethe, Walter Benjamin, Man Ray, Hans
Brög, Karl Riha, Jürgen Kisters, Michael Kröger und v.a. sowie einem Nachwort von
Wilhelm Schmid.
›Dieser Strich bedeutet ein schwarzes Sofa,
und darauf passierte die Geschichte, die ich nicht erzähle‹. (Heinrich Heine)
›Schweigen ist die innere Grenze des Gesprächs‹. (Walter Benjamin)
«
Sicherlich sehr liebevoll gestaltet, doch so richtig überzeiugend fand ich persönlich das Buch nicht.
Preis 26,00 Euro
Verlag Queredo-Verlag
Kommentar schreiben 21. Januar 2010
Peter Reichard

In »Stencil. Type.« zeigt Slanted Schablonenschriften und deren modernen Anwendungen u.a. mit zahlreiche (Stencil-)Arbeiten von Profis und Studierenden vor (u.a. von Hauser, Schwarz, Mind Design, Ko Sliggers, Autobahn).
Slanted präsentiert weiterhin die innovativen Arbeiten von Gavillet & Rust und deren Fontlabel Optimo (Genf), die großformatigen Kunstwerke von Christopher Wool (New York), eine imposante Fotoserie aus Kabul von Francois Fleury (Paris) und vieles mehr. Die Rubriken »Fontlabels, Fonts & Families«, »Fontnames Illustrated« und »Typolyrics« stellen zeitgenössische Schriften und Designer aus aller Welt vor. Zu lesen gibt es Interviews mit John Boardley, Kouga Hirano und Chip Kidd sowie einen Type Essay von Hannes von Döhren.

Die Kapitelseiten schmücken die von Hubert Jocham exklusiv für diese Ausgabe gestaltete Headlineschrift »NeoParts S9«, welche die Leser dieser Ausgabe auf Anfrage kostenlos erhalten. Der Einband ist mit einem Poster umhüllt – das Dritte aus einer Serie von vier Plakaten, die zusammen einen Satz bilden werden. PORN (#7) war der Anfang, mit 4 (#8) ging es weiter – TYPE (#9) stellt nun das dritte Puzzlestück dar.
Kommentar schreiben 21. Januar 2010
Peter Reichard

Zu dieser kleinen Website bekam ich von Richard Stickel schon an Sylvester eine Mail, komme aber ers heute dazu euch auch zum typografischen Flocken generieren einzuladen. Schneien wird es sicherlich diesen Winter auch noch mal.
1 Kommentar 21. Januar 2010
Peter Reichard
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