3 Fragen an Anke Stache

27. Februar 2007 Peter Reichard

3fragen_anke_stache

Anke Stache vom Frankfurter Designbüro »Die ArtDiktatoren« wird gemeinam mit Marco Bölling am Freitag Abend auf den 9. Tagen der Typografie über das Zusammenspiel von Typografie und Druckveredelung berichten.

Was ist deine liebste Schrift und warum ist es gerade die?
EINE Lieblingsschrift als solches habe ich nicht. Durch die Projektbezogene Arbeit prüfe ich immer ganz genau was die Schrift können und ausstrahlen soll. Ich liebe jedoch die gut ausgebauten Schriftfamilien, die sich für umfangreichere Corporate Design Projekte und feinste Akzentuierungen eignen. Das Revival der historischen Schriften (z.B. Projekte der Dutch Type Library) finde ich wundervoll, weil viele dieser Schriften mit einer stillen Würde strahlen.

Was macht für dich Typografie aus?
Typografie sehe ich als Stimme für das gedruckte Wort. Mit ihrer Hilfe können wir uns ein Bild machen, wo keines ist.
Durch gute typografische Arbeit, lenke ich durch Informationen und kann deren Aufnahme extrem erleichtern. Durch Typografie erwecke ich erst das Interesse Texte zu lesen oder genau das Gegenteil. Wie Dan Reynolds schon schrieb, man merkt wie der Designer gearbeitet hat. Ob er mit Spaß und Verstand bei der Sache war oder lieblos vorsichhin gearbeitet hat.

Welches typografische Projekt würdest du gerne realisieren?
Ein ganz bestimmtes Buchprojekt für Designer möchte ich realisieren … ich glaube ich sollte es nicht veraten, damit mir keiner zuvorkommt ;-) .
(Bildquelle: Die ArtDiktatoren)

Kategorie: Typo-Interviews

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