Beiträge unter »Typo-Magazine und Bücher«

Mit »NSCI«, einem Buch über die Corporate Identity der Nazis, hat Andreas Koop eine Thema angepackt, das man ohne weiteres auch als heißes Eisen bezeichnen könnte. Koop geht dabei sehr fundiert vor und stellt zunächst den historischen, politischen und ideologischen Zusammenhang her, um ausgehend davon das keineswegs nur einheitliche grafische Erscheinungsbild der Nazis zu untersuchen.
Dabei wird auch klar, dass es nicht um Design und Form an und für sich geht, nicht losgelöst von den Intentionen und Hintergründen. Die Auseinandersetzung geht dabei von den tragenden Symbolen wie Hakenkreuz, Reichsadler und Reichsflagge, über Farben, Schrift, Typografie bis hin zur Anwendung in Printmedien, Uniformierung, Inszenierung von Massenveranstaltung und zu den – damals – neuen Medien wie Film und Rundfunk.

Kein Lehrbuch im eigentlichen Sinne, aber eine Basis für eine Auseinandersetzung über Designgeschichte und über die Rolle von Design in der Gesellschaft, wichtige Diskussionen die leider weit über übliche Lehrpläne hinausgehen.
Verlag Verlag Hermann Schmidt Mainz
ISBN 9783874397681
Preis 29,80 Euro
22. Februar 2010
Peter Reichard

Oded Ezer ist einer der bekanntesten, wenn nicht der bekannteste Designer und Typograf aus Israel. Ein Land dessen Design hier kaum wahrgenommen wird, insbesondere durch die für die meisten in Europa nicht zu lesende Schrift. Doch nicht nur aus »exotischen« Gründen ist es durch aus interessant sich die breite Vielfalt von Ezers Arbeiten näher zu betrachten. Mit viel Humor, spielerischem Umgang mit Zeichen und Buchstaben zeigt er wie Design schriftsystem-übergeifenden funktioniert.

»The Typographer’s Guide to the Galaxy« ist eine Art Werkschau seines Schaffens als Schriftdesigner zwischen Moderen und Tradition, als Grafikdesigner und als experimenteller Gestalter/Künstler. Und alle drei »Seiten« sind nicht von einander losgelöst, sondern Oded Ezer gelingt es immer diese mit einander zu verbinden.
Interviews und Artikel geben einen weiteren Einblick in sein Arbeitsweise, ebenso wie die gezeigten Auszüge aus seinen Skizzenbüchern.

Ein tolles Buch für alle, die Grafikdesign auch aus einem internationalen Gesichtspunkt aus kennen lernen und verstehen wollen.
19. Februar 2010
Peter Reichard

Im Buch »Am Anfang war die Litfaßsäule« wird die Firmenwerbung in Deutschland von ca. Mitte des 19. Jahrhunderts bis in die Mitte der 1950er Jahre ausführlich und mit vielen Abbildungen dargestellt. Diese Zeitspanne wird in historisch bedeutsame Abschnitte eingeteilt: bis 1900, bis 1918, bis 1933, bis 1945 und nach 1945.
So erfährt man in der Einleitung, warum der Begriff »Werbung« die »Reklame« verdrängte und im ersten Teil, wie im Zuge der Industrialisierung die Anfänge der Firmenwerbung aussahen – die Kinderschuhe sozusagen.
Im Laufe der Zeit wurde die Ausführung professioneller, und in nicht wenigen Fällen bezog sich Firmenwerbung auch auf aktuelle politische Themen, wie die Anzeige von Asbach »Asbach-Cognac in das Trinkwasser! Das gesunde Erfrischungs-Getränk unserer Krieger!« aus dem Jahr 1915.
Methoden der Werbung wie farbige Plakate, Postkarten und Sammelbildchen wurden gleichzeitig auch für politische bzw. Propagandazwecke eingesetzt. Ergänzt wir der historische Streifzug durch verschiedene Exkurse, in denen (damals) neue und zumindest kurzzeitig äußerst erfolgreiche Werbemethoden, -produkte und -figuren wie die Litfasssäule, Emailschilder, Feldpostkarten, Trickfilme oder »Lurchi« ausführlich vorgestellt wurden.
Für alle, die sich einen historischen Hintergrund über Werbung, aber auch Farb- und Formsprache verschaffen wollen, ist dieses Buch hervorragend geeignet.
Verlag Primus Verlag 2006
ISBN 978-3896782847
Seiten 144 Seiten
Preis 19,90 Euro
25. Januar 2010
Tanja Huckenbeck

Im letzten Jahr bekam ich diese kleine Hommage an den Gedankenstrich von Irmgard Sonnen zugeschickt.
Das Buch kann zudem als Kalender genutzt werden. 80 Seiten japanische Bindung, Hardcover mit Schutzumschlag
und Lesefaden, zahlreiche ganzseitige Abbildungen im Format 16,0 x 23,0 cm
Kann man auf einem Gedankenstrich balancieren?- dieser Frage geht die Designerin mit ihrem neusten Buch nach, »das gewissermaßen zwischen Schweigen und Reden steht.
Wer schweigt bewegt sich im Spannungsfeld zwischen Reden und Schweigen.
Schweigen ist eine Strategie, wie man trotzdem erhört werden möchte, und verkörpert
einen Raum der Resonanz, in dem andere bemerken können, dass der Schweigende
schweigt, weil er schweigt. Was schweigt könnte viel reden.

Irmgard Sonnen stellt lesenswerte Analogien her, über das Unsagbare, die Lücke der
Erinnerung, die Leerstelle, den Zwischenraum.
Mit Texten von Heinrich Heine, Keinrich von Kleist, Christian Morgenstern,
Friedrich Nietzsche, Johann Wolfgang von Goethe, Walter Benjamin, Man Ray, Hans
Brög, Karl Riha, Jürgen Kisters, Michael Kröger und v.a. sowie einem Nachwort von
Wilhelm Schmid.
›Dieser Strich bedeutet ein schwarzes Sofa,
und darauf passierte die Geschichte, die ich nicht erzähle‹. (Heinrich Heine)
›Schweigen ist die innere Grenze des Gesprächs‹. (Walter Benjamin)
«
Sicherlich sehr liebevoll gestaltet, doch so richtig überzeiugend fand ich persönlich das Buch nicht.
Preis 26,00 Euro
Verlag Queredo-Verlag
21. Januar 2010
Peter Reichard

In »Stencil. Type.« zeigt Slanted Schablonenschriften und deren modernen Anwendungen u.a. mit zahlreiche (Stencil-)Arbeiten von Profis und Studierenden vor (u.a. von Hauser, Schwarz, Mind Design, Ko Sliggers, Autobahn).
Slanted präsentiert weiterhin die innovativen Arbeiten von Gavillet & Rust und deren Fontlabel Optimo (Genf), die großformatigen Kunstwerke von Christopher Wool (New York), eine imposante Fotoserie aus Kabul von Francois Fleury (Paris) und vieles mehr. Die Rubriken »Fontlabels, Fonts & Families«, »Fontnames Illustrated« und »Typolyrics« stellen zeitgenössische Schriften und Designer aus aller Welt vor. Zu lesen gibt es Interviews mit John Boardley, Kouga Hirano und Chip Kidd sowie einen Type Essay von Hannes von Döhren.

Die Kapitelseiten schmücken die von Hubert Jocham exklusiv für diese Ausgabe gestaltete Headlineschrift »NeoParts S9«, welche die Leser dieser Ausgabe auf Anfrage kostenlos erhalten. Der Einband ist mit einem Poster umhüllt – das Dritte aus einer Serie von vier Plakaten, die zusammen einen Satz bilden werden. PORN (#7) war der Anfang, mit 4 (#8) ging es weiter – TYPE (#9) stellt nun das dritte Puzzlestück dar.
21. Januar 2010
Peter Reichard

»Grundkurs Grafik und Gestaltung« könnte man als Fortsetzung des bereits 2006 erschienen »Grundkurs Typografie und Layout« ansehen. Letztendlich sind es jedoch zwei eigenständige Titel, auch wenn es einige wenige inhaltliche Überschneidungen gibt.
Als Einstiegslektüre in die Welt der Gestaltung bietet Claudia Runk einen Querschnitt durch die Welt von Farben, Formen, Schrift, Layout, Druck, Internet und Bildern. Dabei werden teils technische, teils gestalterische Grundlagen vermittelt.
Die Gestaltungsbeispiele und Erläuterungen wirken jedoch, als ob die Zielgruppe eher Hobbygestalter als zukünftige professionelle Designer sind. Viele Ausführungen sind Allgemeinplätze, die aber auch nicht richtig erklärt werden bzw. orientieren sich nicht an Problemen aus der Praxis. Zudem lässt die Orientierung auf aktuelle Trends das Buch schnell veralten.

Hier einige Zitate, die beispielhaft für den Charakter des Buches sind:
»Hat man die ehrenvolle Aufgabe, ein Druckerzeugnis für das Web umzusetzen, kann man häufig nur eine Farbe aus der Palette der websicheren Farben wählen – ein genaues Abbild der gedruckten Farbe findet sich selten.« (S. 181)
»Durch verbesserte Techniken in der Webprogrammierung sieht man nun häufig Rechtecke mit abgerundeten Ecken, was diese meist freundlicher macht.« (S. 126)
– Das hat nun wenig mit Webprogrammierung zu tun.
»Die Zapfino ist eine OpenType-Schrift von Hermann Zapf, die beispielsweise für Ligaturen einen eigenen Schnitt ausweist.« (S. 298)
– Gerade diese gesonderten Schnitte sind dank OT-Features nicht mehr nötig.

Haarsträubend wird es, wenn die Autorin behauptet, dass die 3 mm Beschnitt deswegen nötig seien, da sich das Papier in der Druckmaschine bewegt. Würde das Papier sich in einer Druckmaschine 1–2 mm bewegen, sollte man schleunigst den Monteur des Maschinenherstellers kommen lassen oder eine neue Maschine kaufen. Zudem würden solche Standdifferenzen zwar Schwierigkeiten bei der Verarbeitung bringen, nicht aber im Druck selbst, da sich ja das gesamte Druckbild auf dem Bogen verschöbe.
Die von der Lektorin im Vorwort angepriesenen Vorher-Nachher-Beispiele sind zwar meist handwerklich einigermaßen in Ordnung, aber alles andere als ausdrucksstarkes und ausgefallenes Design.
Zusammenfassend kann man sagen, dass es sich zwar um einen Grundkurs handelt, aber dies kein Grund für verflachte und verkürzte oder gar falsche Inhalte sein sollte.
Autor Claudia Runk
Verlag Galileo Design
Seiten 310
ISBN 978-3-8362-1437-7
Preis 24,90 Euro
11. Januar 2010
Peter Reichard

»Retrofonts« ist ein Schriftkompendium oder Schriftmusterbuch, welches Schriften nach verschiedenen historischen Epochen gliedert. Dies geschieht jedoch nicht ausgehend vom Datum der Veröffentlichung einer Schrift, sondern nach ihrer Wirkung bzw. ausgehend von den durch die Schrift entstehenden Assoziationen.
In insgesamt neun große Epochen von Historismus über Jugendstil, Art Deco bis hin zur Schweizer Typografie oder der Punk-Bewegung sind die Schriften sortiert. Ergänzt werden diese entweder mit historischen Abbildungen der Zeit oder mit aktuellen Designs, die aber den jeweiligen Stil der Epoche imitieren. Diese Abbildungen werten die reinen Schriftmuster – eine Seite pro Schrift – auf.

Größtenteils ist die Zuordnung der Schriften zu den Epochen gut gelungen. Lediglich bei der mit »Führerkult und Volksempfänger – Traditionsverbunde Typografie« bezeichneten Kategorie geht meiner Meinung nach allzuviel durcheinander. So findet man hier diverse gotische Schriften, aber auch Antiqua, serifenlose und serifenbetonte Schriften ebenso wie Pinselschriften.
Die Futura von Paul Renner wurde auch nach 1933 genutzt, aber ist zu Recht bei »Elementare Typografie« eingeordnet, während wiederum konstruierte serifenlose Schriften wie Memphis, Rockwell, Stymie unter »Führerkult und Volksempfänger« eingeordnet wurden. Geradezu geschmacklos ist die dortige Platzierung der »Albertus« vom Berthold Wolpe, der diese 1940 im Londoner Exil gestaltete.
Die zusätzliche Kategorisierung »Traditionsverbundene Typografie« macht es noch problematischer. Rockwell und Co. sind also traditionsverbundene Schriften?
Dass die Nationalsozialisten häufig zwischen traditioneller und rückwärtsgewandter sowie gleichzeitig moderner Ästhetik wechselten, wird durch die Darstellung in Buch und die Kategorisierungen der Schriften nicht klar. Hierzu wäre es gut gewesen einige Aspekte des Buches »NSCI« zu integrieren.

Ebenso seltsam mutet die Zuordnung der Schrift »Bauhaus« zur Kategorie »Flowerpower« an oder die Zusammengruppierung von Schweizer Typografie und Space Age-Schriften – seltsamerweise gibt es für die sog. Space-Age-Schriften keine Beispiele aus der Zeit.
Etwas ausführlichere Beschreibungen der Epochen hätten den Aspekt der Wissensvermittlung noch etwas verstärkt und das Buch noch aufgewertet ohne dass man das Buch »Retrodesign« sich damit sparen würde.
Da nicht nur kommerzielle, sondern auch viele Freefonts gezeigt werden, wurden diese – insgesamt 222 – auf einer beiliegenden CD-ROM zusammengefasst.
Autor Gregor Stawinski
Verlag Hermann Schmidt
ISBN 978-3-87439-784-1
Preis 49,80 Euro
11. Januar 2010
Peter Reichard

Grafikdesign aus Österreich ist im Gegensatz zu unseren Schweizer Nachbarn hier kaum beachtet. Dabei findet man die Wiener Secession als eine Stilrichtung des Jugendstils in jedem guten Fachbuch und Stefan Sagmeister, einen der bekanntesten Designer, stammt aus unserem Nachbarland.

Dass dies aber keine Ausnahmen sind, sondern nur die bekanntesten Vertreter österreichischen Design zeigt eine Ausstellung und das dazu veröffentlichte Buch »Grafikdesign von der Wiener Moderne bis heute«. Basis ist die Sammlung von Design im Museum für angewandte Kunst in Wien. Ein großartiges Buch über die geschichtliche Entwicklung des Design am Beispiel Österreichs, nicht ein Lehrbuch, aber mit vielen Informationen für den Mediengestalter, der über den Tellerrand schauen will, um daraus zu lernen.
Autoren Kern, Anita; Reinhold, Bernadette; Werkner, Patrick (Hrsg.)
Verlag Springer Verlag – Edition Angewandte
ISBN 9783211991459
Preis 39,90
10. Dezember 2009
Peter Reichard
Druckveredelung ist einerseits ein beliebtes Element in der Gestaltung, andererseits ist gerade bei Grafikern/Mediengestaltern meist nur ein rudimentäres Wissen vorhanden. Mann kennt zwar das ein oder andere Verfahren, aber offen bleibt, was möglich ist und vor allem, wie man sinnvoll die jeweiligen Veredelungen einsetzt. Für die beiden Autoren von »Extra« war der Anstoß dieses Buch zu schreiben, dass die auf dem Markt vorhandenen Informationsmöglichkeiten entweder zu technisch oder die Anwendungsbeispiele ästhetisch häufig nicht ansprechend sind. »Extra« besteht dementsprechend aus zwei Teilen: einem fachlich-theoretischen Teil, der das entsprechende Wissen vermittelt, und einem Teil mit Anwendungsbeispielen. Die Autoren haben für den Informationspart des Buches mit Fachleuten der Branche zusammengearbeitet, so dass eine verständliche und fundierte Zusammenstellung entstanden ist.
Es werden Veredelungen in den fünf Kategorien Drucken & Lackieren, Kaschieren, Prägen, Stanzen und Schnittveredelungen vorgestellt. Diese werden durch Interviews und weiterführende Texte wie zum Beispiel »Wie man eine Veredelung plant«,»Die Geschichte der Veredelungstechniken« oder »Veredelung und Umwelt« sowie ein Glossar und ein Adressverzeichnis von Veredelungsspezialisten ergänzt.
Die Anwendungsbeispiele wurden von Gestaltern und Designbüros wie etwa Karlssonwilker Inc., Mario Lombardo, Annik Troxler, Pixelgarten, LUST, Fons Hickmann m23 oder Hort gestaltet. Hier jedoch fand ich nicht alle Beispiel wirklich überzeugend, einige machen den Eindruck von improvisierten Schnellschüssen, die nicht das gesamte Potenzial der Veredelung aufzeigen.
Das Entscheidend ist jedoch für mich der erste Teil des Buches, der sehr gut die Grundlagen vermittelt und somit dieses Buch zum Must-have für jede Agentur oder jeden Gestalter macht, der mit Druckveredelung zu tun hat oder dieses Themenfeld kennen lernen möchte. Unter dem Facebook-Account von Hort gibt es dazu noch dieses kleine Video.
Verlag Birkhäuser-Verlag AG
ISBN-13 978-3034600828
Preis 79,90 Euro
30. November 2009
Peter Reichard

ESCEHAERIEFTE steht für Schrift – wenn man das Wort buchstabiert: ES CE HA ER I EF TE. Entstanden ist das Magazin im Rahmen eines Workshops der typografischen gesellschaft münchen unter der Leitung des Grafikers Horst Moser. Herausgekommen ist ein unterhaltsame Sammlung von Artikel rund um die alphabete Kultur.
Die Artikel behandeln nicht nur klassische Typografen-Themen, sondern auch Schrift in der alltäglichen Kultur. So werden etwa die Künstler Robert Menasse mit seinen Schriftskulpturen und R. Luke DuBois mit seinen typografisch-politischen Analysen der Antrittsreden der US-amerikansichen Präsidenten vorgestellt. Aber auch Themen wie »Ist GOtt ein guter Typograf?« oder Analphabetismus in Deutschland werden aufgeworfen. »Bye-bye Babylon« berichtet von den neusten Forschungsergebnissen über Entstehung und Ursprung der Schrift, während einige Seiten weiter arabische Street-Art und Nicht-lateinische Schriftsysteme präsentiert werden. Bunte und nie eintönige Artikel von den Workshop-Teilnehmer teilweise selbst geschrieben.
Auch kleine typografische Finessen machen den Blick auf die Details – im wahrsten Sinne des Wortes – lesenswert, denn die Spaltenlinien sind keine Linien, sondern sehr kleiner – aber noch lesbarer – Text in dem die Workshop-Teilnehmer von ihren Erfahrungen bei der Erstellung des Magazins berichten.
Tolles Konzept für ein Magazin, dass sich wohltuend von den üblichen Ansätzen abhebt. Das Magazin verwendet neben der Fabiol die Super Grotesk – der »Futura der DDR«.
27. November 2009
Peter Reichard
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