Beiträge unter »Typo-Events«

Auf der Leipziger Buchmesse vom 18. bis 21. März zeigt die Stiftung Buchkunst die internationale Aussstellung »Schönste Bücher aus aller Welt«. Dort werden Bücher aus 32 Ländern gezeigt, die schon in den nationalen Wettbewerben (wie z.B. »Die schönsten deutschen Bücher«) ausgezeichnet wurden und daraufhin am internationalen Wettbewerb teilnahmen.

Die Preisverleihung findet am Freitag, dem 19. März um 16.00 Uhr statt.
Außerdem gibt es druckfrisch den neuen Katalog »Die schönsten deutschen Bücher 2009«.
1. März 2010
Tanja Huckenbeck
Wie ist das denn nun eigentlich mit diesen neuen OpenType-Schriften? Was können diese Fonts wirklich, und wie lassen sich die neuen Funktionalitäten sinnvoll einsetzen oder gar anpassen? Diese und ähnliche Fragen stellen sich viele Gestalter immer häufiger – Schrifttechnologie wird zur Geheimwissenschaft.
Wer aber Typografie von höchster Qualität auf aktuellem Stand der Technik produzieren will, muss einen tiefen Blick ins Innenleben seines digitalen Buchstabenmaterials wagen und gegebenenfalls auch mal eingreifen können – und genau dies wird im Mittelpunkt des Seminars stehen. Die Grundlage hierfür bietet FontLab Studio.
Das Seminar am Sonntag den 7. März 2010 richtet sich an alle, die Schriften sinnvoll modifizieren oder – durch einen tieferen Einblick in die Schriftanatomie – ihre Typografie verbessern wollen. Um entsprechend weit in die technischen Raffinessen vorstoßen zu können, werden typografische Grundlagen sowie Grundkenntnisse in FontLab, wie sie etwa im Seminar »FontLab 1 – Von Glyphs, Blues und Neighbors« behandelt wurden, vorausgesetzt.
Aus dem Stoffplan
– Einführung zum aktuellen Stand der Fonttechnologie
– Glyphensatz und Sprachunterstützung
– Umformatierungen (PostScript / TrueType / OpenType)
– Programmierung von OpenType features (z.B. Ziffernsätze)
– PostScript Hinting
– Überprüfung von Schriften mit FontQA
Detaillierte Infos auf der Website der tgm.
19. Februar 2010
Peter Reichard
Vortrag von Mariko Takagi am 3. Februar im Zollverein, Gelsenkirchener Straße 181, 45309, Essen, Deutschland:
»Japan hat ihn (Roland Barthes) in die Situation der Schrift versetzt.«* Barthes gab seiner Publikation (1970), aber auch Japan den Titel: »Das Reich der Zeichen«. Ist es Barthes Schwärmerei für eine exotische Kultur? Inwiefern trifft diese Bezeichnung auf das heutige hoch technologisierte Land zu?
In keiner andere Kultur dieser Welt werden vier Schriftsysteme in der Darstellung einer Sprache verwendet. Der japanische Gestalter kann aus einem großen Schrift-Fundus schöpfen. Diese Vielfalt spiegelt sich in den phantasievollen und vielseitigen typografischen Ausdrucksmöglichkeiten wieder.
*) Barthes, Roland: Das Reich der Zeichen. Edition Suhrkamp, Frankfurt am Main, 1981
Mariko Takagi, Düsseldorf; Diplom-Designerin; Grafik-Designerin, Autorin, Gestalterin freier Buchprojekte, Dozentin für Typografie und Bildgestaltung, Vorträge
29. Januar 2010
Peter Reichard

Es ist wieder soweit: Die Studierenden des Studiengangs Design der Georg-Simon-Ohm-Hochschule Nürnberg stellen ihre Diplomarbeiten der Öffentlichkeit vor. Die Kommunikations- und Mediendesigner zeigen, was sie im Studium an der Fakultät Design gelernt haben. Beginn der Ausstellung ist am Freitag, 5. Februar 2010, um 19.00 Uhr im Foyer der Fakultät Design in der Wassertorstraße 10.
Weitere Öffnungszeiten:
Samstag, 06. Februar 2010, von 10 bis 16 Uhr
Montag, 08. Februar 2010, von 9 bis 18 Uhr
Dienstag, 09. Februar 2010, von 9 bis 18 Uhr
Mittwoch, 10. Februar 2010, von 9 bis 18 Uhr
26. Januar 2010
Peter Reichard

Im Rahmen der Reihe »Wirtschaft. Kultur. Gestalten.« in Koperation mit dem Klingspor-Museum zeigt vom 10. Dezember bis 29. Januar das Büro für Gestaltung Burkardt | Hotz Arbeiten aus zwanzig erfolgreichen Jahren unter dem Titel »Laß seh’n«.
Die sehr eigenwillige Orthographie – alte Rechtschreibung – erklären die beiden Diplom-Grafikdesigner wie folgt:
»Wir sind ein Gestaltungsbüro und möchten aus gestalterischen Gründen gerne das ß (gerade auch in der gezeigten, sehr ästhetischen Form) verwenden. Weiterhin wollen wir damit eine Verbundenheit mit der Geschichte und Tradition betonen (…) eine gewisse Irritation einkalkulierend. Eben eine eigene Haltung zeigen, die sich (…) nicht einfach der gängigen Form unterordnet. Wir wollen differenzierte Formen, die sich in der deutschen Sprache über eine lange Zeit entwickelt haben nicht zugunsten einer (angeblichen) Vereinfachung über Bord werfen müssen. Gerade der Buchstabe ß (den es nur im Deutschen gibt), zeigt in seiner Entstehungsgeschichte als Ligatur von langem f und rundem s typografische Eigen-, ja Feinheiten, die wir nicht aufgeben möchten.«
Eröffnung, heute ab 19.30 in der IHK Offenbach.
10. Dezember 2009
Peter Reichard

Auf der Website der Akademie Druck + Medien NRW in Düsseldorf, dort wo auf die Veranstaltung stattfand, sind weitere Bilder vom Eröffnungsabend und aus den Workshops online zu sehen.
16. November 2009
Peter Reichard

Wie so häufig in der letzten Zeit gibt es Neuigkeiten aus Trier: diesmal geht es nicht um eine Schrift, sondern um die Werkschau der Fachrichtung Kommunikationsdesign, die vom 19. bis 21. November stattfindet.
Die Werkschau wird am Donnerstag, dem 19. 11., um 20.00 Uhr mit einer Vernissage eröffnet, am Freitag kann man sich bei Führungen die Arbeiten näher erläutern lassen. Für Studieninteressierte findet ebenfalls am Freitag eine Mappenberatung statt.
Abgeschlossen wird die Werkschau am Samstag mit der Präsentation der aktuellen Diplomarbeiten.
Weitere Informationen sowie eine Anfahrtsskizze gibt es hier: http://werkschau-trier.de
13. November 2009
Tanja Huckenbeck

Gerade eben durch den Tweet von Oded Ezer entdeckt. Klingt interessant, aber ich schaffe es selbst nicht hinzufahren.
Neben Oded wird es Vorträge von Fidel Peugeot, Bruno Maag, Miriam Bossard/Cem Atem und Jonas Hecksher geben.
22. Oktober 2009
Peter Reichard

Die 11. Tage der Typografie sind schon wieder vorüber, in den nächsten Tagen folgen ausführliche Berichte. Erste Fotos gibt es bereits in der entsprechenden flickr-Gruppe.
12. Oktober 2009
Peter Reichard

Und hier noch weitere Tipps für den Buchmessen-Besuch.
8. Oktober 2009
Peter Reichard
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