Beiträge unter »Typografie & Schriften«

Im aktuellen MyFonts-Newsletter wird Hubert Jocham und seine Schriften vorgestellt. Und das gesame Intverview gibt es bei MyFonts.de auch auf Deutsch zu lesen.
8. Dezember 2009
Peter Reichard
Im Rahmen eines Artikels für eine Kundenzeitschrift eines Druckerei-Netzwerkes habe ich eine Liste mit zehn zu empfehlenden Schriftlabels bzw. Designer zusammengestellt:
FontFarm /// Type Together /// Lazydogs /// DSTYPE /// Buechi et Party /// Jarno Lukkarila /// Typejockeys /// Suitcase Type Foundry /// Parachute /// Ourtype
1. Dezember 2009
Peter Reichard

Jeremy Tankard hat mit Trilogy ein umfangreiches Typesystem mit insgesamt 54 Schriftschnitten geschaffen. Ausgehend von wilden Schriftmischungen im 19. Jahrhundert entwarf Tankard dieses Schriftsippe mit Sans Serif in fünf Weiten (Compressed, Condensed, Normal, Wide und Expanded), einer serifenbetonte (3 Weiten) und einer so genannten Fat-Face-Variante.

Aber auch klares Design, die an die 20er Jahre oder die Schweizer Typografie erinnern, auf Basis Sans Serif sind möglich.
26. November 2009
Peter Reichard

Hannes von Döhren hat mit Brevia™ eine organisch und weich wirkende serifenlose Schriftfamilie mit 7 Gewichten und jeweils dazu passenden Kursiven veröffentlicht. Vor allem in den fetteren Schnitten kommt der weiche Pinselduktus stark heraus. Die große x-Höhe erleichtert die Lesbarkeit in kleinen Größen. Regular und fettere Schnitte ermöglichen eine gute Schriftmischung mit unterschiedlicher Wirkung.
24. November 2009
Peter Reichard

Mit »Lavigne Display« veröffentlicht das Labels ReType die Schrift von Ramiro Espinoza. Ziel ist es mehr Vielfalt für die Magazingestaltung zu schaffen, wo weit gehend seit Jahren immer wieder die gleichen Schriften verwendet werden – so die Begründung des Labels.
Lavigne ist eine statische Antiqua mit Bezugname auf die Kalligrafie. Geplant ist es eine Familie für Display und Textgrößen zu schaffen. Die Display hat drei Gewichte und jeweils passende Kursive sowie Kapitälchen und vier Ziffernvarianten.
16. November 2009
Peter Reichard
Und noch eine Schrift aus Trier: nicht von Moselwein inspiriert, sondern von dem Schriftzug des Jack Daniel’s Black Whiskeys ist die Black No. 7 von Stefan Hübsch, erschienen bei Typocalypse. Sie hat mehr als 400 Zeichen, darunter Ligaturen und Alternativbuchstaben und trägt deutlich den Formcharakter einer Schrift aus der Mitte des vorletzten Jahrhunderts.
Selbstverständlich kann man sie trotzdem für moderne Zwecke nutzen – bei Verwendung bei kommerziellen Projekten wird allerdings empfohlen, sich mit der oben genannten Firma in Verbindung zu setzen.
Um Missverständnisse zu vermeiden: Die Black No. 7 ist keine offizielle Schrift von Jack Daniel’s, man kann sie aber zum ungefähren Preis einer Flasche dieses Whiskeys bei MyFonts kaufen. Anschließend kann man im lokalen Supermarkt eine solche Flasche erwerben, um dann zu Hause Vorlage und Interpretation genauestens zu studieren.
11. November 2009
Tanja Huckenbeck

Bei meinem Spaziergang durch die Regensburger Innenstadt ging ich durch die etwa 15 Meter lange Rote-Stern-Gasse und fand auf dieser Strecke fünf verschiedene Schreibweisen bzw. typografische Umsetzungen. Seltsam.




3. November 2009
Peter Reichard

Und wieder eine neue Schrift aus der Stadt der Porta Nigra und Karl Marx. Sascha Timplan präsentiert mit »St Lorie«, seiner dritten Schrift bei Myfonts, ist die erste Lettering- und Scriptschrift. Die Großbuchstaben besitzen zwar den Letteringcharakter, dieser ist aber um einiges statischer ausgeprägt wie bei den Kleinbuchstaben.
Zusätzlich gibt es aber für einige Großbuchstaben Titelschriftvariationen, dazu kommen noch ein ganze Menge an bedingten und normalen Ligaturen, um ein abwechslungsreicheres Schriftbild zu generieren. Hier reihen sich dann auch noch Titel- und Finalversionen der Kleinbuchstaben ein. Sicherlich ist die »St Lorie« nicht so umfangreich wie die »Liza« oder die »FF Duper«, aber sie bietet sich als unkomplizierte Alternative zu anderen Scriptschriften an.
19. Oktober 2009
Peter Reichard

Alle Bleisetzer und die, die es werden wollen können sich am Projekt »Fliegenprobe« beteiligen. Christa Schwarztrauber hat ihre Werkstatt Fliegenkopf (Wörthstraße 42, München) ab dem 20.10.09 wieder jeden Dienstag (17 - 21 Uhr) geöffnet, um gemeinsam an dem Projekt weiter zu arbeiten.

Die »Fliegenprobe« ist ein Schriftmusterbuch, welches ursprünglich im Rahmen des Wahlfachs »Bitte Setzen« an der Designschule München begonnen wurde. Ziel ist es, die knapp 200 verschiedenen Blei- und Holzschriften der Handsatzwerkstatt Fliegenkopf schlau und optisch ansprechend in einem Buch zu vereinen. Und ich kann euch verraten, dass sich in dieser Werkstatt so mancher Buchstabentraum verbirgt!
Das Layout enthält feste und frei-spielerische Teile, bietet also genügend Raum, sowohl die grundsätzlichen Dinge im Handsatz zu lernen als auch freie Gestaltungen umzusetzen.
Betreut wird das Projekt von den »Typo-Twins« Michael Wörgötter und Oliver Linke. Christa Schwarztrauber, Schriftsetzer-Meisterin und Leiterin der Werkstatt, steht tatkräftig zur Seite um Euch in die bleierne Welt der Ciceros, Regletten und Fliegenköpfe einzuführen.
Jeder kann mitmachen! Die Teilnahme ist kostenlos aber die Plätze sind begrenzt. Bitte unbedingt vorher (verbindlich!) per Email (linke(at) lazydogs.de) anmelden. Außerdem sollte man sich mindestens drei Termine vornehmen, um die Grundlagen mitzubekommen.
1. Oktober 2009
Peter Reichard

Die Typo-Blog-Gemeinde hat nn schon seit einiger Zeit zuwachs bekommen: ABCdarium
Neben Schriftvorstellungen und allgemeinen News gibt es einige Interviews mit Schriftdesignern wie u.a. Michael Hochleitner, Andreas Seidl, Friedrich Althausen, Mathieu Cortat.
28. September 2009
Peter Reichard
weitere Beiträge...
vorige Beiträge...