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AUFREIßHILFE/AUFREISSHILFE – mal so, mal so?

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Die zwei kleinen Mitbringsel ließen uns beim Typostammtisch im November schmunzeln. Die Aufreißhilfe in Versalien für die gleiche Waschmittelmarke mal mit Doppel-S, mal mit »ß« in Versalien. Keine Konsistenz der Typografie af der Verpackung zwischen normalem Waschmitel und Farbwaschmittel.

Add comment 15. Dezember 2009 Peter Reichard

XING-Typografie zum Abgewöhnen

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Auch Webdesigner sollten sich mit Typografie beschäftigen, das zeigt anschaulich das Werbebanner der Social-Network-Plattform XING – Buchstabenabstand unbekannt.

1 comment 7. November 2009 Peter Reichard

Typografisches Verbrechen in Regensburg

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Nach der tolle Grafikdesignschau in Regensburg bin ich noch etwas durch die Stadt gelaufen und stieß auf dieses typografische Verbrechen. Ohne weitere Worte.

3 comments 2. November 2009 Peter Reichard

Skurriles: Saarschleifen-Lyoner

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Der Saarländer und sein Lyoner – untrennbar miteinander verbunden. Und so entstehen so skurrile Veranstaltungen wie die »Enthüllung der Saarschleifen-Lyoner«. Auf der Suche nach weiteren Bildern im TYPO-Fotoarchiv bin ich jetzt wieder darüber gestolpert.

3 comments 17. April 2009 Peter Reichard

Suche individuelle Magazin-Fonts, biete Buchgutschein – »Wettbewerb« bei Heimatdesign

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Beim Lesen der gesammelten Meldungen bei designaggregat bin ich auf diesen Typografie/Schrift-Wettbewerb, ausgerufen von Heimat Design aus NRW (nicht zu verwechseln mit der Berliner Agentur), gestoßen. Heimatdesign beschreibt sich selbst als »Plattform und Display für junges Design aus der Region« und ist Magazin, Designshop und Agentur.

»Für die kommende Ausgabe schreibt das Magazin Heimatdesign einen Typografie-Wettbewerb aus. Gesucht wird jeweils eine Schrift für Überschriften (Headline), Vorspann (Lead/Caption) und Fließtext. Die TeilnehmerInnen können sowohl für nur einen dieser Teilbereiche eine Schrift einreichen als auch Beiträge zu allen drei Einsatzzwecken einsenden.«

Soweit so gut, doch es gibt keine namentlich bekannte Jury und das was den Gewinnern für einen kompletten Font geboten wird ist ein Witz.:

»Die Schriften, die gewinnen, werden wir in der kommenden Heimatdesign-Ausgabe verwenden, die im Juli 2009 erscheint. Das komplettes Magazin wird mit den Gewinnerschriften gestaltet und in einer Auflage von 15.000 Stück gedruckt, die anschließend im ganzen Ruhrgebiet verteilt wird. Zusätzlich werden die GewinnerInnen in Kurzporträts im Heft vorgestellt und als UrheberInnen der Schrift im Impressum genannt. Außerdem winkt ein Buchgutschein für Werke aus dem Verlag Hermann Schmidt im Wert von insgesamt 150 Euro, der bei Heimatdesign* eingelöst werden kann. (Hervorhebungen von der Redaktion, * Einlösen des Gutscheins im eigenen Shop von Heimatdesign)

Wettbewerbe sind eine Möglichkeit sich selbst und seine Arbeit, so fern man gewinnt, bekannter zu machen. Doch nicht alles was sich Wettbewerb nennt, ist auch ein fairer Wettbewerb. Oft werden unter dem Label »Wettbewerb« unbezahlte Pitchs verstanden.

Bevor man an so einer Aktion teilnimmt sondern man folgende Punkte bei der Ausschreibung hinterfragen:

1. Welche Nutzungsrechte werden dem Ausrichter übertragen?

2. Wer sitzt in der Jury? Es sollte im allgemeinen eine unabhängige Jury sein.

3. Welche Preise werden für die Gewinner ausgelobt und stehen sie im Verhältnis zur Aufgabe und zur späteren Verwendung?

4. Was geschieht mit den Arbeiten, die gewinnen bzw. nicht gewinnen?

5. Wird sichergestellt, dass der Namen des Designers genannt wird?

6. Handelt es sich um ein Unternehmen (oder Person, Verein), das sich möglicherweise nur um die Kosten für Entwürfe von Designbüros drücken will oder ist es ein anerkannter Wettbewerb wie »Die schönsten Bücher deutschlands« von der Stiftung Buchkunst.

7. Ist eine Anonymisierung der eingereichten Arbeiten garantiert?

8. Wie steht es mit der Bearbeitung der Wettbewerbsarbeit?

1 comment 2. April 2009 Peter Reichard

Upgefahren!

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(Hervorhebungen von mir)

2 comments 19. Februar 2009 Tanja Huckenbeck

Kärntner Streichelzoo

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Bei den »8. internationalen Alpen Highland Games 2008« ist nicht so sehr die Typografie, sondern vielmehr das Rahmenprogramm durchaus interessant.

Add comment 22. Dezember 2008 Tanja Huckenbeck

Schriftcocktail zum abgewöhnen: Deutsche Barkeeper Union

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Klar es gibt unzählige solche Beispiele, aber meist für private Zwecke entstanden und dafür ist es meiner Meinung nach auch absolut ok. Aber im vorliegenden Fall hat sich eine Vereinigung in Word-Art ausgetobt, die sich selbst höchster Qualität, was die Grundstoffe ihrer Arbeit sowie deren Kombination verschrieben hat: Die Deutsche Barkeeper Union oder zumindest ihre hessische Sektion.

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Verteilt wurde der Flyer auf der Whisky-Messe InterWhisky in Frankfurt. Und ich dachte mir, wenn so wild gemischt und überladen deren Cocktails sind, wie dieser Flyer dann bleibe ich lieber bei einem puren Single Malt.

Add comment 2. Dezember 2008 Peter Reichard

Morgengrauen

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Mit Entsetzen haben wir heute Morgen in der Post zwei Belegexemplare eines Heftchens des »Bundes für deutsche Schrift und Sprache« vorgefunden, der es sich nicht hat nehmen lassen, die von uns herausgegebene DVD »Bleisatzschriften des 20. Jahrhunderts aus Deutschland« zu besprechen.

Hiermit möchten wir ausdrücklich betonen, dass wir mit diesem reaktionären Nationalistenverein nicht das Geringste zu schaffen haben wünschen, wir ihr propagiertes »deutsches Volkstum« furchtbar finden und uns die »Reinhaltung der deutschen Sprache« herzlich egal ist.

Der größte Vorteil einer »reinen« deutschen Sprache ohne lateinische, griechische, französische, arabische, jiddische, russische und englische Wörter würde vielleicht noch darin bestehen, dass man sich nicht mehr ausdrücken könnte (selbst dieser Verein kommt nicht umhin, so gar nicht urdeutsche Wörter wie Fraktur, System, Metamorphose, Kommunikation etc. zu verwenden) und sich damit derartiger Schwachsinn erübrigen würde.

Wer mehr wissen will:
http://www.gazette.de/Archiv/Gazette-10-Januar1999/Leseproben3.html
http://www.diss-duisburg.de/Internetbibliothek/Artikel/Gralshueter.htm

Wir bedauern sehr, diesem Verein ein Exemplar unserer DVDs zugesendet zu haben und werden in Zukunft genauer prüfen, wem wir etwas zusenden, um diesen Fehler gewiss nicht zu wiederholen. Die Heftchen gehen natürlich mit »Annahme verweigert« zurück.

6 comments 13. Oktober 2008 Tanja Huckenbeck

Fortschritt und Schönheit!?

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Gesehen am Wochenende in Hamburg.

2 comments 3. Juni 2008 Peter Reichard

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