Drei Schilder aus Limburg
10. August 2007 Peter Reichard

Bei einem Kurzbesuch in Limburg Ende Juni hatte ich wie so oft meine Kamera dabei und sah dort in der Altstadt diese drei Schilder, die aus der Menge herausstachen. Beim »Porzellan« hat der Schildermaler – eher ungewöhnlich – Schreibschriftelemente mit Elementen gebrochener Schriften kombiniert.

Ich weiß nicht genau woran es liegt, aber der Schriftzug des »Cafe Kosmol« (nicht »Kosujol« wie mich Volker Thies vom Blog der Nassauischen Neuen Presse korrigierte) rief bei mir unweigerlich eine kyrillische Anmutung hervor.

Bei diesem Geschenkeladen – wie mich ebenfalls Volker korrigierte – dachte ich zunächst an einen Optiker, was ja auch recht passend gewesen wäre.
Kategorie: Typografie & Schriften
1 Kommentar Kommentar abgeben
1. Schilder |&hellip | August 10th, 2007 at 12:30
[…] Mit Setzern, Druckern und den Feinheiten der “schwarzen Kunst” hat man als moderner Redaktroniker ja eigentlich nichts mehr zu tun. In gewissem Sinne dann aber doch wieder, weil die Seitengestaltungsaufgaben, die früher die Setzer übernommen haben, heutzutage ebenfalls über unsere Flachbildschirme laufen. Wie dem auch sei: Trotzdem hat es mich gefreut, dass diese Tage offenbar ein typografisch versierter Zeitgenosse in Limburg unterwegs war und sich einige Schilder angeschaut hat. Unter anderem das das Cafés “Kosujol”, auch unter dem Namen “Kosmol” bekannt. […]
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