Richtig verkehrt und doch verboten
4. Dezember 2006 Peter Reichard

»Richtig verkehrt« ist der Claim der Züricher Nahverkersbetriebe (ZVV) und in den Straßenbahnen Zürichs werden Reisende nicht ganz eindeutig aber drastisch ermahnt bestimmte Dinge zu unterlassen.
Bei genauerer Betrachtung fällt auf, dass vielfach ohne erläuternder Text die Ausage des Piktogramms zumindest auslegbar ist:

Gitarre spielen verboten und Trompete spielen nicht? Und wer macht Unterschriftensammlungen mit einer Gitarre?

Hat schon mal jemanden mit der Säge in S- oder U-Bahn gesehen?

Nicht mit leeren Hosentaschen Straßenbahnn fahren?
Etwas eindeutger und weniger leicht für eine möglichen Mißbrauch auszulegen sind folgende Verbotshinweise:

Oder könnte man meinen, man darf nur nicht mit Rollerskats die Füße auf die Sitzbank legen?

Und ok, das ist schon eine sehr starke Rauchentwicklung, was mag das für eine Zigarette sein.
Kategorie: Zeichenwelt
3 Kommentare Kommentar abgeben
1. Martin | Dezember 5th, 2006 at 22:07
In der ersten Version der abgebildeten Piktogramme trug der Musiker noch Poncho und Sombrero und sah irgendwie aus wie ein Mexikaner. Teilweise wurden die Piktogramme mit Eigenkreationen der Fahrgäste überklebt; gar nicht immer zur Freude des ZVVs.
2. mkorsakov | Dezember 5th, 2006 at 22:38
Die Bahn im ruhrpöttischen vrr kann das auch.
3. Timo | Dezember 6th, 2006 at 12:00
jaja, die CHweizer, sind halt in allem a bisl anders. Ohder?
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