spatium

»spatium – Magazin für Typografie« ist ein Projekt von von TYPOSITION. Botschaft für Typografie & Gestaltung in Offenbach. Hochwertiges, individuelles Grafikdesign, das die Präsentation von Produkten oder Dienstleistungen optimal unterstützt, sowie professionelle Beratung: Damit überzeugt TYPOSITION. seit 2001 Kunden aus den ­Bereichen Finanzdienstleistungen, Handel und Industrie, Verlagswesen, Kommunen sowie Bildungseinrichtungen.

Typografie ist mehr als das lieblose Aneinanderreihen von Buchstaben, mehr als die alleinige Verwendung von Arial und Times. Typografie hat mehr Facetten als man mit nur einer Definition ausdrücken kann. Daran wollen wir mit dem Magazin anknüpfen. Bei uns dreht sich fast alles um Typografie und Schrift. Dies zeichnet unsere Kundenarbeiten ebenso aus wie unsere freien Projekte und ist auch meist Thema der Workshops und Vorträge, die wir als Dozenten halten.
Dabei haben sich über die Jahre unsere Philosophie herauskristallisiert:
»Typografie macht Texte erst lebendig!«

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Das Projekt spatium begann im Jahr 1999 als PDF-basiertes Online-Magazin/Newsletter. 2001 erschien die erste Ausgabe mit dem Titel »norm – Normen in der Typografie und Gestaltung« unter anderem mit Beiträgen von Hans Peter Willberg, Wolfgang Beinert, norm, Mr. Ministeck und den Typonauten. Ein Jahr später folgte »collecting mania«, das sich mit der Sammelwut von Typografen und Gestaltern beschäftigte. Die Ausgabe zeigt Sammelstücke und erzählt von den Sammelleidenschaften von Fons Hickmann, Jürgen Siebert, Klaus-Peter Staudinger, Hillman Curtis, Ed Fella, Francois Chalet und vielen anderen. Über 80 gesammelte Skurrilitäten aus 32 Ländern.

Noch im gleichen Jahr entstand »typography« mit einer Sammlung von 45 Logotypes für das Wort Typografie und Definitionsversuchen – teils lustige, teils ernste – von »Typografie ist …«. »typography« zeigt u.a. die Logotypes von Hort, Heinrich Lischka, Rick D. Granados (stereotypehaus), Martin Woodtli, Simon Schmidt (closefonts), David Quay, Donald Beekman, Jorge Alderete, Thomas Nagel (xplicit), Jorge Restrepo, Birte Ludwig, Typonauten, vier5, Ole Schäfer, Kenn Munk, Patrick Lindsay, Lukas Holinka, Filip Blazek, David Hubner, allfontz, Felix Braden, Guido Schneider (brass_fonts), Neeser + Müller, BFG Janssen, Fabirzio Schiavi, sfaustina, Oded Ezer, Eduardo Recife, u.a.

Die vierte Ausgabe, »Gruppe 11«, von spatium ist als eine Hommage an die nicht-lateinischen Schriften entstanden und enthält auf 84 Seiten verschiedene Fachbeiträge zu hebräischer, arabischer, griechischer und chinesischer Schrift und Typografie, zahlreiche Schriftvorstellungen sowie Fotostrecken aus Shanghai und Paris. Die Ausgabe enthält Beiträge von Hrant H. Papazian, viagrafik, Typonauten, Dirk Uhlenbrock, Boris Dworschak, Toko, Levasha, Oded Ezer, Donald Beekman, Tarek Atrissi, Matt Demond, Ine Berten, Magma, Panos Haratzopoulus, Wolfgang Rosenthal u.a.
(Die Ausgaben 1–4 sind restlos ausverkauft)


Die fünfte Ausgabe des Magazins mit dem Titel »Hamburgefonts« behandelt in zwei Bänden auf insgesamt über 100 Seiten das Thema »Schriftmuster«. Neben einem vierfarbigen Teil, in dem aktuelle Schriftmuster vorgestellt und beschrieben werden, gibt es ­einen zweifarbigen Teil mit Artikeln zur historischen und aktuellen Aufgabe von Schriftmustern, zu Blind­texten, Schriftmuster-Karteikarten, hebräischen und chinesischen Schriftmustern und vielem mehr. Sie enthält Artikel von Jürgen Siebert, Catherine Dixon und Oded Ezer sowie Abbildungen von Robert M. Schöne.

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An dieser Stelle einen Dank an alle, die das Projekt über die Jahre unterstützt haben:

Jens Franke, Marcel Eichner, Bölling Prägedruck, Donald Beekman, Oded Ezer, Christopher Lindlohr, Fontshop International, die Typonauten, Shirtmanufaktur, Kopp Medien, Filip Blazek, David Hubner, Heinrich Lischka, Ralf Hermann, Hrant Papazian, Dan Reynolds (TypeOff), Slanted, Victor Balko, Marie-Luise Mascia, Antje Dohmann (PAGE), Jorge Alderete, Slanted, Typeforum, Jorge Restrepo, Linotype, 99 Network, Eduardo Recife, Stiftung Buchkunst und viele mehr.